Dalmatier op houten vloer, oude hond moeilijk opstaan met Dog Socky

Alter Hund hat Schwierigkeiten aufzustehen: 9 Wege zu helfen

Morgens quält sich Ihr Hund auf seinem Körbchen. Die Hinterbeine rutschen weg, er drückt sich halb hoch und sackt wieder zurück. Hat Ihr alter Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen? Dann sind Sie nicht allein, und zum Glück können Sie zu Hause viel tun. Oft geht es schleichend: Zuerst steht er etwas langsamer auf, dann stöhnt er oder muss sich kurz erholen, bevor er steht. In diesem Artikel lesen Sie 9 Möglichkeiten, wie Sie Ihrem alten Hund helfen können, plus wann Sie besser einen Tierarzt aufsuchen sollten.

Warum hat Ihr alter Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen?

Aufstehen ist für einen älteren Hund eine kleine Kraftprobe. Er muss sein Gewicht in einer Bewegung nach vorne und oben drücken, besonders mit den Hinterbeinen. Wenn dabei etwas nicht richtig funktioniert, sehen Sie, wie er zögert.

Die häufigsten Ursachen im Überblick:

  • Arthrose und steife Gelenke. Abgenutzte Gelenke schmerzen nach dem Liegen. Ihr Hund ist dann steif und kommt langsam in Gang.
  • Muskelverlust im hinteren Bereich. Mit den Jahren schwindet die Muskelmasse. Weniger Muskeln bedeuten weniger Schubkraft, um aufzustehen.
  • Ein glatter Boden. Auf Laminat, Parkett oder Fliesen finden die Pfoten keinen Halt. Ihr Hund rutscht weg, genau in dem Moment, in dem er sich abstoßen möchte.
  • Übergewicht. Jedes zusätzliche Kilo ist eine zusätzliche Belastung für Gelenke, die es ohnehin schon schwer haben.
  • Kälte und Zugluft. Steife Muskeln werden durch einen kalten, zugigen Schlafplatz noch steifer.

9 Möglichkeiten, Ihrem alten Hund beim Aufstehen zu helfen

Gute Nachrichten: Mit ein paar Anpassungen zu Hause können Sie das Aufstehen erheblich erleichtern. Beginnen Sie oben und bauen Sie es langsam auf.

  1. Lassen Sie den Schmerz behandeln. Gehen Sie zuerst zum Tierarzt. Wenn Arthrose im Spiel ist, gibt es Schmerzmittel und Gelenkunterstützung, die wirklich einen Unterschied machen. Schmerz zu lindern ist die Basis, der Rest hilft zusätzlich.
  2. Sorgen Sie für Halt auf glatten Böden. Ein Hund, der wegrutscht, traut sich nicht gut abzustoßen. Legen Sie einen Teppich oder Läufer auf die Laufwege, oder ziehen Sie Ihrem Hund Anti-Rutsch-Hundesocken an. Der Silikongriff an Ober- und Unterseite gibt genau dann Halt, wenn er sich hochdrückt.
  3. Wählen Sie ein stabiles, orthopädisches Bett. Ein zu weiches Kissen sackt weg und bietet keinen Halt zum Abstoßen. Eine feste Matratze mit einem leichten Rand hilft Ihrem Hund, sich hochzudrücken.
  4. Halten Sie ihn auf einem gesunden Gewicht. Jedes überflüssige Kilo belastet die Gelenke zusätzlich. Ein schlankerer Hund steht merklich leichter auf. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach dem idealen Gewicht und einem angepassten Fütterungsplan.
  5. Bleiben Sie in Bewegung, aber in kleinen Schritten. Stillsitzen macht steifer. Drei kurze Spaziergänge pro Tag halten die Gelenke geschmeidiger als ein langer. Angepasste Bewegung ist das Beste für einen alten Hund.
  6. Halten Sie ihn warm und zugluftfrei. Ein warmer, geschützter Schlafplatz entspannt die Muskeln. Wenn Ihr alter Hund nach einer kalten Nacht steif ist, hilft eine Decke oder ein Platz abseits des zugigen Flurs schon viel.
  7. Stellen Sie Futter- und Wassernapf höher. Bücken zum Boden ist schwierig mit steifen Vorderpfoten und einem empfindlichen Nacken. Ein erhöhter Napf lässt Ihren Hund gerader stehen und fressen.
  8. Halten Sie Krallen und Pfotenballen kurz. Zu lange Krallen und Haare zwischen den Ballen verringern den Halt. Kurze Krallen und getrimmte Pfotenballen geben den Pfoten wieder Kontakt zum Boden.
  9. Helfen Sie mit einem Griff oder Tragegurt. Ein Geschirr mit einem Griff auf dem Rücken oder ein Stütztuch unter dem Bauch ermöglicht es Ihnen, beim Aufstehen und auf der Treppe einen kleinen Schub zu geben. So schonen Sie Ihren eigenen Rücken und die Gelenke Ihres Hundes.

Wann sollten Sie mit Schwierigkeiten beim Aufstehen zum Tierarzt gehen?

Langsameres Aufstehen gehört ein wenig zum Älterwerden dazu. Dennoch gibt es Signale, die man nicht einfach abtun sollte. Rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Ihr Hund stöhnt, jault oder schnappt, wenn er aufsteht.
  • Er schleift mit einer Pfote oder knickt mit den Hinterbeinen ein.
  • Das Aufstehen verschlechtert sich von Tag zu Tag sichtbar.
  • Er will nicht mehr fressen, trinken oder nach draußen gehen.

Anti-Rutsch-Socken und ein weiches Bett lindern die Symptome, stellen aber keine Diagnose. Arthrose, Hüftdysplasie und Nervenprobleme erfordern eine Untersuchung und Behandlung durch einen Tierarzt. Je früher die Ursache bekannt ist, desto mehr Komfort können Sie Ihrem Hund bieten.

Was Anti-Rutsch-Socken tun und nicht tun

Wir sind ehrlich: Eine Socke ist ein Hilfsmittel, kein Medikament.

Was sie tun: Halt auf glatten Böden im Haus, mehr Selbstvertrauen beim Aufstehen und weniger wegrutschende Pfoten. Ein Set enthält 4 Socken und kostet 19,95 Euro. Bei täglichem Gebrauch halten sie 3 bis 6 Monate, zwei Sets im Wechsel noch länger.

Was sie nicht tun: Eine Socke heilt keine Arthrose und baut keine Muskeln auf. Bei starkem Einsinken bleiben ein Tragegurt oder eine Begleitung erforderlich, zusammen mit dem Rat Ihres Tierarztes. Socken sind für drinnen, nicht für nasse Böden oder längere Zeit draußen.

Die richtige Größe ist entscheidend. Messen Sie die Breite des gespreizten Pfotenabdrucks, nicht den Knöchel. Unser Größenrechner gibt Ihnen in 30 Sekunden die richtige Größe, von S bis XL.

Möchten Sie Ihr gesamtes Zuhause sicherer machen? Dann lesen Sie auch unsere Tipps zu glatten Böden und älteren Hunden und den vollständigen Leitfaden zu einem Hund, der auf glattem Boden ausrutscht.

Fazit: Kleine Anpassungen, großer Unterschied

Ein alter Hund, der Schwierigkeiten beim Aufstehen hat, hat selten nur eine Ursache. Beginnen Sie beim Tierarzt zur Schmerzbehandlung, sorgen Sie dann für Halt auf dem Boden, ein stabiles Bett und halten Sie Ihren Hund schlank und in Bewegung. Stück für Stück sind es kleine Eingriffe, zusammen machen sie den Unterschied zwischen Kämpfen und flüssigem Aufstehen aus. Möchten Sie wissen, welche Sockengröße zu Ihrem Hund passt? Dann machen Sie zuerst den Größen-Check, dann wissen Sie es innerhalb von 30 Sekunden.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat mein alter Hund morgens so große Schwierigkeiten beim Aufstehen?

Nach einer Nacht des Liegens sind die Gelenke steif und die Muskeln kalt. Bei Arthrose oder Muskelschwund spürt Ihr Hund das morgens besonders stark. Meistens kommt er nach ein paar Minuten besser in Gang. Bleibt es mühsam oder tut es sichtbar weh, lassen Sie ihn vom Tierarzt untersuchen.

Helfen Anti-Rutsch-Socken einem alten Hund beim Aufstehen?

Ja, auf einem glatten Boden schon. Der Halt sorgt dafür, dass die Pfoten nicht wegrutschen, wenn Ihr Hund sich hochdrückt. Wählen Sie Socken mit Silikon auf beiden Seiten und einem verstellbaren Verschluss, damit sie nicht verrutschen. Eine Socke löst keinen Muskelschwund oder Schmerz, aber sie macht das Abstoßen viel sicherer.

Mein alter Hund hat Schwierigkeiten beim Aufstehen, wann muss ich mir Sorgen machen?

Ein bisschen langsamer aufzustehen gehört zum Älterwerden. Machen Sie sich Sorgen, wenn Ihr Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen hat und dabei stöhnt, mit einer Pfote schleift oder von Tag zu Tag schlechter wird. Das sind Anzeichen von Schmerz oder einem Gelenkproblem. Vereinbaren Sie dann einen Termin beim Tierarzt.

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