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Hundepfote messen: 7 häufige Fehler vermeiden

Du misst die Pfote deines Hundes, bestellst ein Set Socken und trotzdem passt es nicht. Die Socke rutscht ab oder sitzt zu eng. Frustrierend, denn du hast sorgfältig gemessen. Beim Hundepfote messen geht öfter etwas schief, als du denkst. Meistens nicht aus Schlamperei, sondern wegen eines kleinen Details, auf das niemand dich hinweist. Das sind die sieben Fehler, die wir am häufigsten sehen, jeweils mit der passenden Lösung.

Warum schon ein halber Zentimeter zu viel ist

Der Unterschied zwischen zwei Sockengrößen beträgt manchmal nur sechs Millimeter. Größe S reicht bis 4,9 Zentimeter, Größe M beginnt direkt danach. Wer ein paar Millimeter zu großzügig misst, bestellt schnell die falsche Größe Hundesocke.

Eine zu große Socke dreht sich mit der Pfote mit und rutscht ab. Eine zu kleine drückt und wird nach zehn Minuten wieder ausgezogen. Präzises Messen ist also keine Perfektion um der Perfektion willen. Es entscheidet, ob die Socken funktionieren.

Hundepfote messen: das geht am häufigsten schief

Fehler 1: Messen, während dein Hund liegt

Eine liegende Pfote trägt kein Gewicht. Die Zehen liegen dann eng beieinander und der Abdruck ist schmaler als in Wirklichkeit. Lass deinen Hund stehen, damit die Pfote unter seinem Gewicht gespreizt ist. Das ist die Breite, die zählt.

Fehler 2: Den Knöchel messen statt den Pfotenabdruck

Viele Marken lassen dich den Knöchel oder die Manschette messen. Wir nicht: Der Grip sitzt unter der Pfote, also muss die Socke genau dort passen. Misst du bei uns trotzdem den Knöchel, landest du fast immer eine Größe zu klein. Lies auch unsere Erklärung zum Pfotenbreite messen bei deinem Hund.

Fehler 3: Das Gewicht als Richtwert nehmen

Gewicht steckt im Rumpf, nicht in der Pfote. Ein muskulöser Hund von 20 Kilo kann schmalere Pfoten haben als ein schlaksiger Hund von 15 Kilo. Wer nach Gewicht bestellt, macht schneller einen Größenfehler als wer einfach misst.

Fehler 4: Über das Fell hinweg messen

Bei Rassen mit viel Fell zwischen den Zehen wirkt die Pfote breiter, als sie ist. Drück das Fell leicht an oder miss den Abdruck auf Papier. So misst du die Pfote selbst und nicht das Haar drumherum.

Fehler 5: Nur eine Pfote messen

Vorderpfoten sind bei den meisten Hunden etwas breiter als Hinterpfoten. Miss mindestens eine Vorderpfote und eine Hinterpfote. Unterscheiden sie sich um eine halbe Größe, wähle die Größe der breiteren Pfote.

Fehler 6: Schätzen mit einem Lineal in der Luft

Ein Lineal neben eine sich bewegende Pfote halten funktioniert selten. Nutze die Nasspfoten-Methode: Lass deinen Hund mit einer feuchten Pfote über ein Stück Karton laufen und miss den Abdruck an seiner breitesten Stelle. Ruhig, ohne wackelnden Hund.

Fehler 7: Bei Zweifel die größte Größe wählen

Das fühlt sich sicher an, geht aber meistens schief. Eine zu weite Socke rutscht und dreht sich, wodurch der Grip nicht mehr unter der Fußsohle sitzt. Liegst du zwischen zwei Größen, lies zuerst unseren Rat für Hunde zwischen zwei Größen. Meistens gewinnt die kleinere Größe, die noch bequem schließt.

So misst du es auf Anhieb richtig

Stell deinen Hund auf einen ebenen Boden. Heb keine Pfote an: alle vier bleiben stehen. Miss die Breite des gespreizten Pfotenabdrucks von einer Vorderpfote und einer Hinterpfote. Vergleiche das Ergebnis mit der Größentabelle für Hundesocken oder lass den Größenrechner die Arbeit machen. Der liefert dir in 30 Sekunden die richtige Größe.

Miss deinen Hund erneut, wenn er stark wächst, viel abnimmt oder zunimmt. Eine Messung von vor einem Jahr muss jetzt nicht mehr stimmen.

Zwei Messungen sind besser als eine

Zweifelst du an deiner eigenen Messung, miss dann ein zweites Mal zu einer anderen Tageszeit. Hunde stehen nach einem Spaziergang anders da als direkt nach dem Aufstehen. Kommst du zweimal auf dieselbe Zahl, weißt du sicher, dass es kein Zufallstreffer war.

Hast du zu Hause jemanden, der helfen kann, lass diese Person unabhängig messen. Zwei Messungen, die nah beieinander liegen, geben mehr Sicherheit als eine Messung, an der du selbst gezweifelt hast.

Was, wenn die Pfote genau zwischen zwei Größen liegt?

Bei manchen Hunden liegt die Pfotenbreite genau auf der Grenze zwischen zwei Größen, etwa bei 4,9 Zentimeter zwischen S und M. In diesem Fall zählt auch die Form der Pfote: Eine spitze, schmale Pfote passt eher zur kleineren Größe, eine breite, flache Pfote eher zur größeren.

Bestellst du trotzdem die falsche Richtung, merkst du das schnell: Eine zu enge Socke zeigt einen Hautrand über dem Klettverschluss, eine zu weite Socke dreht sich sichtbar mit beim Laufen. Beide sind ein Signal zum Umtauschen.

Fazit

Sieben Fehler, ein roter Faden: Miss die stehende, gespreizte Pfote und nichts anderes. Wer das tut, hat in zwei Minuten eine zuverlässige Größe. Sitzt die Socke danach trotzdem nicht bequem? Der Umtausch in eine andere Größe ist bei uns immer kostenlos innerhalb von 30 Tagen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der häufigste Fehler beim Messen einer Hundepfote?

Messen, während der Hund liegt oder sitzt. Die Pfote trägt dann kein Gewicht und die Zehen spreizen sich nicht. Dadurch misst du zu schmal und bestellst eine Größe zu klein. Lass deinen Hund beim Messen immer stehen.

Ich habe die falsche Größe Hundesocke bestellt. Was jetzt?

Bei Dog Socky tauschst du kostenlos innerhalb von 30 Tagen gegen eine andere Größe um. Miss vor dem Umtausch aber neu, diesmal bei einem stehenden Hund, damit die neue Größe sicher stimmt.

Muss ich alle vier Pfoten messen?

Mindestens zwei: eine Vorderpfote und eine Hinterpfote. Vorderpfoten sind meist etwas breiter. Unterscheiden sich die Größen, wählst du die Größe der breiteren Pfote oder kombinierst zwei Größen.

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